Diamanten, die Geschichte geschrieben haben

Diamanten, die Geschichte geschrieben haben

  • Fünf sagenumwobene Diamanten mit Geschichte

Mit zur wundersamen Aura von Diamanten hat neben ihrer Schönheit, ihrem besonderen Wert und ihrer Seltenheit die historische Besonderheit vieler dieser Edelsteine beigetragen. Es gibt eine Reihe von Diamanten, die wegen ihrer Größe oder den Umständen ihres Fundes „historisch“ genannt werden und als Rekorddiamanten gelten. Viele Diamanten haben aber auch historische Bedeutung durch ihre Verbindung zu geschichtlich wichtigen Ereignisse oder Personen erlangt.  Doch welche Diamanten sind am berühmtesten? Hier einige besonders beeindruckende Beispiele:

Koh-i-Noor

Der 105,6 Karat schwere Koh-i-Noor (persisch "Berg des Lichts") soll nach Überzeugung frommer Hindus bereits in 5000 Jahren alten Epen als Zankobjekt indischer Götter auftauchen. Historisch belegt ist die heute zu den weltgrößten Diamanten gerechnete Besonderheit seit Anfang des 14. Jahrhunderts. Damals stahl ein indischer Fürst einem Kollegen den Stein. Der Diamant wechselte danach immer wieder als Kriegsbeute den Eigentümer. 1849 kam die British East India Company als Gewinnerin der Sikh-Kriege in den Besitz des als Kriegsentschädigung abgetretenen Koh-i-Noor. Die Ostindische Kompanie verschenkte das Juwel ein Jahr später den damals noch 186 Karat wiegenden Koh-i-Noor an Queen Victoria. Seitdem ist er, im neuen Schliff, Teil der britischen Kronjuwelen und kann im Tower bestaunt werden.

Orlow-Diamant

Zur Weltgeschichte gehört auch der angeblich Mitte des 18. Jahrhunderts in Indien gestohlene Orlow-Diamant (189,62 Karat). Über Umwege gelangte er in den Besitz des russischen Fürsten Grigori Orlow. Der bei Zarin Katharina II. in Ungnade gefallene Höfling versuchte den Edelstein 1776 als glitzerndes Mittel zur Versöhnung mit Katharina einzusetzen. Vergebens. Die Zarin nahm das Geschenk an, verzieh Orlow aber nicht. Der starb in geistiger Umnachtung. Sein Diamant wurde zur prächtigen Spitze des russischen Kaiserzepters.

Blauer Wittelsbacher

Eng mit der Geschichte zweier berühmter Dynastien des Donau-Raums ist der Blaue Wittelsbacher verbunden. Wie der möglicherweise aus Zentralindien stammende 33,56 Karat wiegende Diamant nach Europa gekommen ist, blieb unbekannt. Auf jedem Fall brachte die zur spanischen Linie der Habsburger gehörende Infantin Margarita Theresa den Edelstein als Mitgift mit nach Wien. Dort heiratete sie 1666 Kaiser Leopold I. Im Rahmen der erfolgreichen habsburgischen Heiratspolitik kam der naturblaue Diamant, wiederum als Mitgift, 1722 nach Bayern. Enorme Symbolbedeutung für Bayern bekam der jetzt "Blauer Wittelsbacher" genannte Diamant im Jahr 1806. Damals wurde er Leitstein der neuen Krone des 1806 zum König vor Napoleons Gnaden erhöhten bayerischen Kurfürsten. 1918 war es mit der Wittelsbacher Monarchen-Herrlichkeit zu Ende. Der Blaue Wittelsbacher blieb aber als Teil einer gemeinnützigen Stiftung bedingt im Eigentum der Ex-Dynastie. 1951 verkauften die Wittelsbacher den geschichtsträchtigen Stein. Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte der Blaue Wittelsbacher 2008 für die Versteigerungssumme von über 18 Millionen Euro an den britischen Juwelier Laurence Graff. Nach einem in der Fachwelt auf Kritik stoßenden Umschliff erhielt der seitdem nur noch 31,06 Karat schwere Edelstein die Neu-Bezeichnung "Wittelsbach-Graff Diamond".

Rekordhalter Cullinan und Golden Jubilee

Ebenfalls berühmt wurde der größte Diamant der Geschichte: Der 3106,75 Karat schwere Cullinan war 1905 in einer südafrikanischen Mine gefunden worden. 1908 wurde er in über hundert Teilstücke gespalten. Aus derselben Mine stammt der 1985 gefundene Golden Jubilee. Der mit 545,67 Karat weltgrößte geschliffene Diamant ist heute Teil der thailändischen Kronjuwelen.

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Author: Inge De Wee
Quelle: BAUNAT

Mit diesem Artikel möchte BAUNAT Sie umfassend über die Investition in Diamanten informieren. Jede Investition birgt ein gewisses Risiko und kann nicht als risikolos garantiert werden. Ebenso können Ihre Erwartungen nicht garantiert werden. Aus diesem Grund empfehlen wir, die Risiken und Aspekte einer Anlage in Diamanten zu recherchieren, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Wahl für Ihr Portfolio treffen.

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