Diamanten - Der härteste Stoff der Welt

Diamanten - Der härteste Stoff der Welt

  • Wie Diamanten entstehen und gewonnen werden
  • Der Grund, warum Diamanten so hart sind

Diamanten stehen für Reichtum, Schönheit und sind weltweites Prestigeobjekt. Diamantschmuck ist nicht umsonst das Herzstück eines jeden Juweliers oder Online Juweliers. Überraschend und nicht allen bekannt: Diamanten lassen sich theoretisch aus einer Bleistift-Miene herstellen. Diese besteht nämlich aus Kohlenstoff, der sich unter den richtigen Druck- und Hitzeverhältnissen in einen Diamanten verwandeln kann. 

Woraus bestehen Diamanten?

Befindet sich Kohlenstoff in mehreren 100 km unter der Erdoberfläche, wird durch die Erdschichten enormer Druck auf ihn ausgeübt und Steine bilden sich. Durch eine zusätzliche Erhitzung zwischen 1200 und 1400 Grad, wie es in vulkanischen Gebieten der Fall ist, entsteht der Diamant. Bei einem Vulkanausbruch werden die Diamanten an die Erdoberfläche transportiert. Dass ein Diamant ausschließlich aus Kohlenstoff besteht beweist, dass er bei Temperaturen von 800 Grad und der Zuführung von Sauerstoff wieder zurück in Kohlenstoff verwandelt.

Wie werden Diamanten gewonnen?

Die heutige Gewinnung von Diamanten erfolgt hauptsächlich aus sogenannten Kimberlitschloten von erloschenen Vulkanen wie etwa in Sierra Leone oder Botswana. So ist der älteste Diamant der Welt zirka 4,25 Milliarden Jahren alt. Aber auch jüngere Diamanten haben ein Alter von mehreren hundert Millionen Jahren. Die Gewinnung von Diamanten ist nicht ganz einfach. Diamanten, die aufgrund ihrer Größe für Schmuck verwendet werden können, sind erst in mindestens 150 km Tiefe zu finden. Teilweise können Diamanten auch in der Wüste oder an Küsten in Alluvialböden vorkommen. Jeder Diamant besitzt ein Herkunftszertifikat aus seinem Ursprungsland. Neben der Möglichkeit die Herkunft nachzuweisen, soll vor allem verhindert werden, dass durch illegalen Handel mit Diamanten Kriege finanziert werden. Außerdem können Diamanten mit einem Laser markiert werden, der eine Identifikation erlaubt.

Warum sind Diamanten so hart?

Verantwortlich für die Härte des Diamanten ist seine sogenannte "Kubische Kristallstruktur", für die eine sehr hohe Bindungsenergie der chemischen Bindungen typisch ist. Die Anordnung der Kohlenstoffatome ist tetraedrisch. Von jedem Atom gehen vier symmetrische Bindungen zu seinen nächsten Nachbarn. Durch den hohen Druck der Erdschichten und die enorme Hitze im Erdinneren wurde der Kohlenstoff in diese charakteristische Form gepresst. Zwar sind Diamanten die härteste Stoffe der Welt, dennoch ist auch innerhalb der Gruppe des Minerals ein Unterschied an Härtegraden feststellbar. Es ist folglich nur möglich, einen Diamanten mit einem anderen Diamanten zu schleifen. Die Anordnung der Atome gibt außerdem die Richtung vor, wie der Diamant geschliffen werden kann.

Was macht Diamanten so teuer?

Das Gewicht von Diamanten wird in Karat, abgekürzt ct, angegeben. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm und kostet je nach Qualität zwischen ca. 5000 und 20.000 Euro. Der Preis ist abhängig von der Farbe, Schliff und der Reinheit. Ihre Gewinnung ist aufgrund der tiefen Lage in den Gesteinsschichten mühsam. Auf 60 Tonnen Gestein  lässt sich ein Karat Diamanten finden. Die Rohdiamanten müssen nach ihrem Fund von überflüssigem Gestein sorgsam gesäubert werden und klassifiziert werden. Für ihre charakteristische Form müssen sie in Folge geschliffen werden, oft entstehen aus einem Rohdiamanten am Ende viele Diamanten unterschiedlicher Größe, um Materialverluste so gering wie möglich zu halten.

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Author: Inge De Wee
Quelle: BAUNAT

Mit diesem Artikel möchte BAUNAT Sie umfassend über die Investition in Diamanten informieren. Jede Investition birgt ein gewisses Risiko und kann nicht als risikolos garantiert werden. Ebenso können Ihre Erwartungen nicht garantiert werden. Aus diesem Grund empfehlen wir, die Risiken und Aspekte einer Anlage in Diamanten zu recherchieren, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Wahl für Ihr Portfolio treffen.

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