Liegt die Zukunft der Diamantenindustrie im Meer?

Diamant wird immer knapper. Der Grund ist dass es kaum neue Diamantminen entdeckt werden und die Nachfrage nach Diamanten stark zunimmt, vor allem in Asien. Die Suche geht aber uneingeschränkt weiter, und nicht nur auf dem Land. Ist Diamant aus dem Ozean die Zukunft der Diamantenindustrie?

Diamant unter dem Meeresboden

Diamanten werden vor Millionen Jahren her gebildet und durch vulkanische Aktivität an die Erdoberfläche getrieben. Die meisten der bekannten Diamantlager befinden sich am Land. Aber auch unter dem Meeresboden gibt es noch einen erheblichen Vorrat Diamanten.

Der Erwerb von Diamanten am Land ist viel billiger als in Meer. Deswegen gibt es heutzutage nur wenige, relativ kleine unterseeische Diamantminen. Aber weil der vefügbare Vorrat an Diamanten senkt, scheint Unterwasserbergbau in Zukunft eine notwendige Lösung.

Oranjemund

Schon seit den fünfziger Jahren begann der Marine Diamond Corporation Diamant in Oranjemund, ein Küstenstreifen auf der Grenze von Süd-Afrika und Namibia, zu erwerben. In den sechziger Jahren wurde dort mehr als anderthalb Millionen Karat an Diamanten auf einer sehr beschränkten Oberfläche erworben.

Auch heute erfolgt der unterseeische Bergbau entlang der namibischen Küste. Das macht man mit großen Schiffen, die obwohl horizontal als vertikal erwerben. Das bedeutet: obwohl mit einem riesigen Staubsauger oder einem gigantischen Drillbohrer. Die letzte ist die billigste Möglichkeit, aber beide sind sehr teuer.

Küstenlinie von  1,5 Milliarden Karat

Erwartet wird dass en noch für etwa 1,5 Milliarden Karat Diamanten unter der namibischen Küstenlinie gibt. Auch andere Meerregionen besitzen aber noch einen Schatz an Edelsteinen. Die größte Herausforderung für Bergbaubetriebe ist es, Diamanten sicher und ohne Umweltschaden zu erwerben. Im Moment wird geforscht nach den Effekten vom Bergbau auf dem lokalen Ökosystem.

Die Aubeutung dieser Diamantminen im Meer erfolgt in kleinerem Umfang. Ob das demnächst ändern wird, wird stark bezweifelt. Durch den riesigen Umfang solcher Projekte ist es vorläufig ein zu teures Unternehmen, selbst für die etablierten Werte in der Diamantenindustrie.

Author: Laetitia De Backer

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