Investieren in Diamanten : Wie entstehen farbige Diamanten?

  • Es gibt 27 verschiedene Farbtöne
  • Rote und grüne Diamanten sind am seltensten
  • Schwarze Diamanten entstehen durch Einschließungen von Gaphit

Farbige Diamanten werden in praktisch jeder Farbe des Regenbogens gefunden, aber laut GIA ist nur 1 von 10.000 natürlichen Diamanten ein farbiger Diamant, der außerhalb des D bis Z-Klassifizierungs-Systems fällt. Es gibt 27 verschiedene Farbtöne für farbige Diamanten.

In einem Diamanten von 1 Karat sind Milliarden von Kohlenstoffatomen miteinander verbunden. All diese Atome müssen Kohlenstoffe sein, um einen farblosen Diamanten zu erzeugen. Die geringste Abweichung dabei erzeugt einen farbigen Diamanten. Es enstehen blaue Diamanten beispielsweise durch Boratome. Stickstoffatome im Edelstein sorgen wiederum dafür, dass der Diamant gelb wird. Rosa und Rot entstehen durch  Änderungen in der Elektronenstruktur wenn der Diamant aus den tiefsten Schichten der Erde nach oben zur Oberfläche gedrückt wird. 

In Laboratorien ist es möglich farbige Diamanten zu erzeugen, wobei die Änderungen, die in der Natur vorkommen, nachgestellt werden. Die Frabe von natürlichen Diamanten kann auch künstlich verbessert werden. Zum Beispiel Bestrahlungen können dem Diamanten einen gelben oder braunen Farbton verleihen. Bei BAUNAT DIAMONDS arbeiten wir jedoch nur mit 100% natürlichen und unbehandelten Diamanten.

GIA beschreibt die Farbe von „Fancy Colored“ Diamanten auf 3 Weisen : über den Farbton (die reinen Spektralfarben des Diamanten), den Ton (die Helligkeit des Tons) und die Sättigung (Intensität der Farbe auf einer Skala von neutral bis lebendig).  Natürliche Strahlung zum Beispiel erzeugt eine intensivere Farbe.

Rote Diamanten

Rot ist die seltenste Diamantfarbe. Somit sind rote Diamanten auch unter den teuersten. Rote Farbtöne entstehen durch eine Veränderung der Elekrtonenstruktur während der Entstehung des Diamanten.

Gelbe und orange Diamanten

Gelbe Diamanten sind nicht so selten. Diamanten mit der lebendigsten Farbe werden in Südafrika gefunden. Gelbe und orange Töne entstehen durch das Vorhandensein von Stickstoffatomen. Stickstoffatome sind sehr ähnlich zu Kohlenstoffatomen, und nehmen einfach deren Platz ein während des Entstehungsprozesses von Diamanten.

Grüne Diamanten

Auch grüne Diamanten sind sehr selten. Nach Schätzungen kommen pro Jahr nur 10 auf den Markt. Eineige grüne Diamanten weisen Spuren von Nickel auf. Die meisten grünen Diamanten entstehen jedoch durch die natürliche Strahlung der nahe gelegenen Felsen. Da die grüne Frabe meist nur in den äußersten Schichten des Steins vorhanden ist, geht ein Teil der Frabe durch das Schleiffen verloren. 

Schwarze Diamanten

Im Gegensatz zur Entstehung der meisten farbigen Diamanten, ist die schwarze Farbe nicht an Atome gebunden. Kleine Einschlüsse von Graphit und Eisen sorgen für die schwarzen Farbtöne. Dies sorgt dafür, dass schwarze Diamanten undurchsichtig sind, im Gegensatz zu allen anderen transparenten farbigen Diamanten. Durch diese Einschlüsse brechen schwarze Diamanten leichter als andere Diamanten, wodurch Sie oft herabgestuft werden während des Verarbeitungsprozesses und schließlich nur noch für industrielle Verwendung gebraucht werden können. 

BAUNAT DIAMONDS informiert und berät potentielle Investoren über geeignete Anlagediamanten. Lesen Sie hier, wie Sie einen farbigen Anlagediamanten wählen sollten. 

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Author: San Meuleman

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