Was sind die 4 C’s?

Was sind die 4 C’s?

Der Wert von Gold wird völlig anders bestimmt als der von Diamanten. Der einzigartige Wert eines jeden Diamanten wird durch die als 4 C bekannten Eigenschaften zur Qualitätsbestimmung von Diamanten ermittelt. Daher ist es wichtig, zu wissen, was mit diesen Eigenschaften gemeint ist. Die Qualität eines Diamanten wird in den folgenden 4 C‘s ausgedrückt:
- Carat - Karat
- Color - Farbe
- Clarity - Reinheit
- Cut - Schliffqualität
Diese Eigenschaften geben Anhaltspunkte über die Qualität des Diamanten und helfen bei der Identifizierung.
1. Karat
Das Gewicht und die Größe des Steins werden in Karat angegeben. 1 Karat entspricht 0,2 gr und wird auf einer Skala von
100 Punkten (oder 200 Milligramm) ausgedrückt. Auf dieser Skala wird das Diamantgewicht, gerundet auf zwei Stellen nach
dem Komma, sehr genau wiedergegeben.
Das Verhältnis zwischen dem Gewicht in Karat und dem Wert eines Diamanten kann überraschen. Je höher das Gewicht in
Karat, desto einzigartiger und teurer der Diamant. Aus diesem Grund ist ein Zweikaräter nicht doppelt, sondern drei Mal so
teuer wie ein Diamant mit einem Gewicht von 1 Karat.
Letztlich hat das Gewicht eines Diamanten auch eine symbolische Bedeutung. Obwohl der Unterschied zwischen einem
Diamanten mit einem Ge­wicht von 0,98 Karat und einem mit 1,01 Karat kaum zu sehen ist, wird der Preis für den
schwereren Diamanten deutlich über dem des „leichteren“ liegen. Dieser Preisunterschied lässt sich damit erklären, dass
manche Gewichte als „magische Größen“ betrachtet werden, z. B. ein Karat, anderthalb Karat,...
2. Farbe
Die Farbe eines Diamanten wird anhand eines international anerkannten Farbsatzes ermittelt, der als Mustersatz gilt. Die
Farben bewegen sich zwischen D (farblos und am meisten begehrt) bis Z (der gelblichste Farbton).
Ein Diamant kann auch andere Farben haben, wie braun, orange, rosa, blau usw. Die intensivsten dieser Farbabstufungen
werden als "fancy" bezeichnet und dementsprechend auf dem Zertifikat vermerkt. Diese farbigen Diamanten sind sehr
selten und daher besonders wertvoll, aber auch umso spekulationsanfälliger. Unsere Fachleute haben festgestellt, dass der
Markt zum Weiterverkauf äußerst seltener (farbiger, sehr großer und/ oder auffällig geformter) Diamanten zusehends
schrumpft. Es nimmt immer mehr Zeit in Anspruch, derartige Diamanten zum gewünschten Preis weiterzuverkaufen.

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3. Reinheit


Um die Reinheit der Steine feststellen zu können, muss ein Experte hinzugezogen werden, der den Stein unter einer Lupe
(10-fach vergrößert) betrachtet. Die meisten Diamanten entstehen mit „Geburtsflecken“, die als „Einschlüsse“ bezeichnet werden. Je weniger Einschlüsse es gibt, umso mehr Licht lässt der Diamant durch und umso schöner er glänzen kann. Mehr
als alle anderen Edelsteine kann der Diamant eine außergewöhnlich helle Brillanz erzeugen, wenn er von ausreichender
Reinheit ist.

Die Klarheit eines Diamanten kann durch zwei Typen von Unreinheiten (flaws) beeinträchtigt werden:
  • Äußere Unreinheiten: Hierbei handelt es sich um Unreinheiten an der Oberfläche, die durch Abnutzung oder Beschädigung während des Schleifvorgangs entstanden sind.
  • Innere Unreinheiten: Dies sind Unreinheiten, die sich im Inneren des Steins befinden. Es gibt verschiedene Sorten.
Am häufigsten sind:
  • schwarze oder dunkle Flecken (spots)
  • dunkle Flecken, die im Kohlenstoff entstehen
  • mikroskopische Schleiereinschlüsse, die die Klarheit mindern – Die meisten Unreinheiten im Inneren der Steine entstehen durch einen Bruch im Molekularaufbau der Kohlenstoffstruktur des Diamanten.
Die Ermittlung des Reinheitsgrads
Zur Ermittlung der Reinheit wird meistens eine Lupe oder ein Mikroskop (10-fache Vergrößerung) verwendet. Gleichzeitig
bedeutet das, dass eine Unreinheit, die bei einer zehnfachen Vergrößerung nicht erkannt werden kann, als nicht existent
betrachtet wird.
4. Schliffqualität
Der Schliff ist das wichtigste Kennzeichen eines Diamanten. Er ist der Faktor, der das Feuer, das Funkeln und die Brillanz
eines Diamanten bestimmt. Der Schliff bezieht sich auf die Proportionen, die Symmetrie und den Glanz des jeweiligen
Diamanten. Ist die Tiefe des Diamanten zu gering oder zu groß, dann kann das Licht durch die Seiten oder die Unterseite des
Steins entweichen. Bei einem gut geschliffenen Diamanten wird nahezu das gesamte Licht durch den oberen Teil geleitet.

Der Begriff „Schliff“ kann auch die Form des Diamanten beschreiben. Andere Formen als der allgemein übliche runde
Brillantvollschliff werden als ‚Phantasieschliffe‘ (fancy shape) bezeichnet. Die bekanntesten ‚fancy Schliffformen‘ heißen
Marquise, Tropfen, Oval, Herz und Smaragd.

Sehen Sie ein Video mit weiteren Informationen über Diamanten und Zertifikate
1.Video GIA
2.Video HRD

Was bedeuten die 4C's? - Baunat Diamonds