Das Investieren in Währungsfonds ist beliebt trotz negativer Renditen

  • Negativer Einlagesatz als Abwehrmechanismus
  • Institutionelle Investoren wollen Verluste reduzieren

Wer ist bereit, einen Teil seines Vermögens mit einer negativen Rendite zu investieren? Dazu müssten Sie verrückt sein. Doch ist es genau das, was institutionelle Anleger sowie Pensionskassen und Versicherer tun. Durch solche Fonds werden Milliarden Euro angelegt, obwohl Sie im Voraus wissen, dass die Rendite negativ sein wird. Warum tun sie das?

Negativer Einlagesatz

Die Europäer haben rund 1.200 Milliarden in Wähungsfonds, wie Termineinlagen , Schatzbriefe oder Obligationen mit kurzen Laufzeiten, angelegt. Bis zum Jahr 2008 war dies eine schöne Alternative zum klassischen und soliden Sparkonto. Doch dies hat sich nach der Finanzkrise geändert. Die Europäische Zentralbank senkte die Zinsen, wodurch kaum noch etwas zu verdienen war auf einige kurzfristige Anlagen.  Der Einlagesatz bei der EZB ist nun auch negativ. Dies bedeutet, dass Finanzinstitute , die bei der EZB überschüssiges Kapital anlegen, dafür bezahlen müssen, wobei sie früher daran verdient haben.

Die Banken müssen durch mehrere neue und strengere Gesetze einen größeren Puffer aufbauen, um mögliche neue Finanzkrisen bewälitgen zu können. Dafür wählen sie lieber Geld von Einzelkunden und in geringerem Maße auch von Unternehmen. Diese sind eher treu gegenüber ihrem Finanzinstitut und wechseln nicht so schnell die Banken. Bei institutionellen Anlegern kommt es regelmäßig vor, dass große Geldsummen verschoben werden. Banken sind mit diesen daher weniger glücklich und abrbeiten somit mit negativen Einlagesätzen als Abwehrmechanismus. Dadurch werden Investmentinstitue automatisch zu Währungsfonds mit negativen Renditen getrieben. 

Verluste reduzieren

Dennoch bleibt es schwer zu verstehen, warum wir uns bewusst für Investitionen entscheiden sollten, die nicht rentabel sind. 

Ein Währungsfonds bietet eine Kombination aus Sicherheit, Risikostreuung und Liquidität. Seit der Finanzkrise können solche Fonds nur in sichere Dokumente investieren, die so genannten A-Ratings sind nicht mehr erlaubt. Das Investieren in Währungsfonds bietet auch die Möglichkeit das Risiko zu zerstreuen. Immerhin investieren sie nicht nur in eine Institution. Diese Fonds werden über mehrere Anbieter verteilt. Denn wer große Summen investiert will flexibel darüber verfügen. Währungsfonds bieten diese Flexibilität.

Das Ziel für institutionelle Anleger ist letztendlich die Verluste so gut wie möglich zu reduzieren. Mit dieser Strategie ist das Investieren in  Währungsfonds mit negativer Rendite für diese in der Tat eine Option. 

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Author: San Meuleman

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